Kleinregion: ARGE Dunkelsteinerwald

Kleinregionales Entwicklungskonzept Dunkelsteinerwald

Projektbeginn: 09/2010 Projektende: 05/2011

Projektträger:

Arbeitskreis Wachau und ARGE Dunkelsteinerwald

Beteiligte Gemeinden:

Schönbühel-Aggsbach, Neidling, Karlstetten, Haunoldstein, Hafnerbach, Dunkelsteinerwald, Bergern im Dunkelsteinerwald

Inhalt/Projektbeschreibung:

Die Kleinregion Dunkelsteinerwald liegt im Dreieck der Städte Krems, Melk, St. Pölten und erstreckt sich über drei Bezirksgrenzen (Krems-Land, Melk, St. Pölten-Land). Die Region ist aufgrund ihrer geografischen Lage relativ heterogen. Die jeweilige Nähe der Gemeinden zu den Bezirkshauptstädten bedingt unterschiedliche Interessen, Chancen und Herausforderungen für die sieben Gemeinden der Region. Um eine gemeinsame Ausrichtung in thematischer Hinsicht der Kleinregion zu erreichen und die regionale Identität im Dunkelsteinerwald zu erhöhen, wurde die Erstellung eines Kleinregionalen Entwicklungskonzepts beauftragt.

Mit der Erstellung des Kleinregionalen Entwicklungskonzepts sollen folgende Ziele erreicht werden:

  • Intensivierung der Kommunikation und der Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg
  • Stärkung der Identität der Kleinregion
  • Erarbeitung eines gemeinsamen Leitbildes bzw. Evaluierung und gegebenenfalls Anpassung des bestehenden Leitbildes
  • Umsetzung konkreter Projekte und dadurch Erhöhung der Sichtbarkeit der Zusammenarbeit
  • Gewinnung weiterer Interessierter für eine kontinuierliche Mitarbeit am Planungs- und Umsetzungsprozess

Das zu erarbeitende Kleinregionale Entwicklungskonzept stellt ein Schwerpunktkonzept dar. Es erhebt daher nicht den Anspruch auf eine allumfassende Planung, sondern ist auf Hauptthemen fokussiert. Durch die Schwerpunktlegungen sollen gezielt Impulse, vor allem in den Bereichen Daseinsvorsorge, Verwaltung und strategische Raumentwicklung ausgelöst werden.

Das Themenfeld „Kleinregionale Identität und Marketing“ ist wegen seiner zentralen Bedeutung für die kleinregionale Zusammenarbeit verpflichtend als Schwerpunktthema des Kleinregionalen Entwicklungskonzepts zu behandeln. Allgemein gilt, dass die gewählten Schwerpunktthemen auf Basis einer Grundlagenforschung, einer SWOT-Analyse und der kleinregionalen Potenziale gewählt werden sollten. Die Festlegung werden von den Mitgliedsgemeinden der Kleinregion gemeinsam mit dem Planungsteam im-plan-tat und mecca consulting getroffen.

Aktivitäten/Methoden:

Bei der Erarbeitung des Kleinregionalen Entwicklungskonzepts werden folgende Faktoren berücksichtigt:

  • Beteiligung möglichst vieler relevanter AkteurInnen unter Beachtung derer Zeitkapazitäten
  • Berücksichtigung von vorhandenen Konzepten wie z.B. auf das Kleinregionale Entwicklungskonzept aus dem Jahr 2001
  • Beschleunigung einer breiten, von vielen getragenen Umsetzung
  • Berücksichtigung der hohen Bedeutung der zu erarbeitenden Strategie für die zukünftige erfolgreiche Projektarbeit in der Kleinregion
  • Besonderes Augenmerk auf lokalem Wissen

Im Zuge der Erarbeitung des Konzepts kommen folgende Instrumente zur Anwendung:

  • Online Befragung der BürgerInnen
  • Führung von Leitfaden gestützten Interviews mit ausgewählten, für die Kleinregion besonders bedeutenden zukünftigen ProjektumsetzerInnen (ca. 5 "treibende Kräfte") sowie Dokumentation der Gesprächsergebnisse
  • Erarbeitung eines "Leitbild-Checks" als unterstützendes Werkzeug für die zukünftigen Entscheidungen der regionalen AkteurInnen sowie für die Weiterverfolgung von Projektideen
  • Regelmäßige Steuerungsgruppensitzungen mit den Bürgermeister der Gemeinden und weiteren in die Steuerungsgruppe entsandten VertreterInnen der Gemeinden
  • Abhaltung eines Regionalforums mit den Mitgliedern der Steuergruppe sowie weiteren wichtigen VertreterInnen der Gemeinden, aber auch mit Personen aus der Landwirtschaft, Wirtschaft, Tourismus und Kultur, Umwelt und Bildung, um das Leitbild und die kleinregionalen Entwicklungsziele auf eine breite Basis zu stellen sowie potentielle Projektumsetzer einzubinden
  • Wahl und Weiterentwicklung des Kleinregionalen Leitbilds mit der Steuerungsgruppe und Festlegung von Zielen je Themenfeld (Zielkatalog) sowie Erarbeitung von ersten Maßnahmen / Projekten
  • Projektwerkstatt potentieller Projektumsetzer und anderer für die Umsetzung notwendiger AkteurInnen

Projekterfolg/Empfehlungen:

keine Angaben.

Kosten und Finanzierung:

Gesamtkosten: EUR 52.729,-- inkl. MwSt.

Förderung:
EUR 21.970,50 Abteilung Raumordung und Regionalpolitik

Kontakt zur Kleinregion:

Schlossgasse 3, 3620 Spitz
Tel.: 02713/30 000

E-Mail: office(at)arge-dunkelsteinerwald.at

www.arge-dunkelsteinerwald.at

Downloads:

Kurzfassung Konzepte
(c) ARGE Dunkelsteinerwald
Förderrichtlinie 2009
(c) Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik
Kurzfassung Konzepte Förderrichtlinie 2009 (c) ARGE Dunkelsteinerwald (c) Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik
Regionsfrucht Hagebutte
(c) ARGE Dunkelsteinerwald
Allee Montecuccoli
(c) ARGE Dunkelsteinerwald
Blick von der Ruine Hohenegg
(c) ARGE Dunkelsteinerwald
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