Kleinregion: Schneebergland

Regionale Flächenmanagementdatenbank Schneebergland

Projektbeginn: 11/2015 Projektende: 06/2017

Projektträger:

Gemeinsame Region Schneebergland

Beteiligte Gemeinden:

Bad Fischau-Brunn, Grünbach am Schneeberg, Gutenstein, Höflein an der Hohen Wand, Hohe Wand, Markt Piesting, Miesenbach, Muggendorf, Pernitz, Puchberg am Schneeberg, Rohr im Gebirge, Schrattenbach, St. Egyden am Steinfeld, Waidmannsfeld, Waldegg, Willendorf, Winzendorf-Muthmannsdorf, Würflach

Inhalt/Projektbeschreibung:

Bereits seit der Erstellung des Kleinregionalen Strategieplanes im Jahr 2012 war das Thema „Vermarktung des Schneeberglandes als Wohnstandort“ ein Schwerpunkt in der Kleinregion. Als eine Maßnahme in diesem Zusammenhang war eine regionale „online- Immobilienplattform“ angedacht.

Zum selben Zeitpunkt informierte die Abteilung RU2 über die Entstehung der sog. NÖ Flächenmanagementdatenbank, die nach der pilothaften Anwendung in 4 Weinviertler Gemeinden niederösterreichweit den Gemeinden zur Verfügung gestellt werden soll.

Da es sich bei der FMD nicht nur um eine reines Marketinginstrument, sondern um ein multifunktionales Werkzeug zur Erhebung des Innenpotenzials einer Gemeinde/EigentümerInnenansprache/Erstellung von „Steckbriefen“ (Exposé) handelt, haben sich die 18 Gemeinden der KR Schneebergland geeinigt, als erste Kleinregion in NÖ dieses System zu implementieren.

Durch die intakte Kulturlandschaft und die Nähe des Schneeberglandes zum  Raum Wr. Neustadt bzw. zum Großraum Wien eignet sich die Region besonders als attraktiver Wohnstandort und das bessere Sichtbarmachen des regionalen Angebots an zur Verfügung stehenden freien Grundstücken/Objekten soll es dem Schneebergland gelingen, eine positive Bevölkerungsentwicklung zu erreichen. Dieses Ziel aus dem Strategieplan geht einher mit dem Motto und Grundsatz „Innen vor außen“ und unterstreicht die Bestrebungen zu einer ökologischen, sozialen und ökonomischen, nachhaltigen Entwicklung der Region. Weitere Ziele sind die Verstetigung und langfristige „Pflege“ der Datenbank, sowie die permanente Sensibilisierung der Bevölkerung, Verwaltung und Politik zum Thema Innenentwicklung. 

Aktivitäten/Methoden:

1. Installation der FMD auf den jeweiligen Servern der einzelnen Gemeinden 

2. Technische Unterstützung der einzelnen Gemeinden beim Gebrauch der Datenbank (Eingabe der erhobenen Daten, ….) durch EDV-Spezialisten - d. h. eine persönliche Ersteinschulung in den Gemeinden bzw. bei den für die FMD zuständigen MitarbeiterInnen durch den EDV-Spezialisten anhand der ausgedruckten, langen Bedienungsanleitung  und als erster Schritt, mit einer dreiseitigen Kurzanleitung, wie man zu einem ausgedruckten Steckbrief kommt.   

3. Laufende Betreuung durch das Kleinregionsmanagement bei Öffentlichkeitsarbeit, Bewusstseinsbildung, Vernetzungstreffen (Erfahrungsaustausch), etc., sowie administrative und koordinierende Tätigkeiten in diesem Zusammenhang und Wahrung der kontinuierlichen Schnittstellenfunktion zur RU2.  

Projekterfolg/Empfehlungen:

Empfehlenswert für einen geplanten Projektverlauf wäre zu aller erst das Auffinden eines zuverlässigen EDV-Spezialisten. Weiters hat sich im Laufe der Installationsarbeiten in den Gemeindeämtern herausgestellt, dass die zur Verfügung gestellte FMD-Version mit Windows10 nicht immer 100prozentig kompatibel ist. Als drittes Hemmnis wurde bereits zu Beginn seitens der AmtsleiterInnen die gezielte Ansprache von Personen auf die zukünftige Verwendung von ihren freien Flächen und Objekten angemerkt.

Die Bewerbung freier Flächen in der Region mittels Steckbrief kommt aber – vor allem bei den peripheren Gemeinden, wo dies auch wirklich nötig ist, weil weniger Interesse herrscht – bei allen gut an. Die in den 18 Gemeinden installierten FMD-Lösungen sind aber leider reine „Insellösungen“ und nicht automatisch an die 19te FMD im Kleinregionsbüro angebunden. Somit erfährt die Kleinregion nur immer auf aktives Nachfragen von den Gemeinden, ob sie eine freie Fläche/Objekt etc. anzubieten hat. Das erschwert natürlich das Aktuell-Halten dieser Rubrik, da auch immer genauso aktiv nachgefragt werden muss, ob die beworbenen Flächen überhaupt noch auf dem Markt sind oder bereits veräußert wurden!

Kosten und Finanzierung:

Gesamtkosten: EUR 6.431,25 inkl. MwSt. 

Förderung:
EUR 3.858,75 Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik (Fonds für Kleinregionen)

Kontakt zur Kleinregion:

2753 Markt Piesting, Marktplatz 1
Tel. 0676 81220347
E-Mail:
region(at)schneebergland.com

www.region-schneebergland.at

Downloads:

FMD Kurzanleitung
(c) Kleinregion Schneebergland
Presseartikel NÖN 02-2017
(c) NÖN
FMD Kurzanleitung Presseartikel NÖN 02-2017 (c) Kleinregion Schneebergland (c) NÖN
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